Veranstaltungen | Veranstaltungsrückblick


VeranstaltungEröffnung der Wanderausstellung "Volk auf dem Weg"
Datum2009-10-19
AdresseRathaus Augsburg (Unterer Fletz)
 Rathausplatz 2
 86150
 Augsburg
Bericht„Verständnis entsteht durch Wissen“

Die Wanderausstellung „Volk auf dem Weg“ wurde am Montag im Augsburger Rathaus eröffnet und zeigt die Geschichte der Russlanddeutschen

Schon weit vor dem Beginn der Veranstaltung waren die meisten Plätze im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses vollends belegt. So groß war der Andrang zur Ausstellung „Volk auf dem Weg“, die die Geschichte der Russlanddeutschen von Mitte des achtzehnten bis Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zeigt. Nach einer Gesangseinlage des Chors „Heimatmelodie“, wurde der Abend von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl eröffnet. In seiner Rede wies er auf die Wichtigkeit von Integration, Engagement, Toleranz und Akzeptanz hin. „Verständnis entsteht durch Wissen“, so Gribl: „Durch den Blick in die Vergangenheit, kann man die Gegenwart besser verstehen.“ Erfreut zeigte er sich über das rege Interesse an der Ausstellung, und erklärte weiterhin, er hoffe auch auf ein solches bei der Augsburger Stadtgesellschaft. Nach weiteren Grußworten, Dankesreden, sowie einigen Tanzeilagen wurde die Ausstellung schließlich von Jakob Fischer, dem Leiter des Projekts eröffnet.
„Volk auf dem Weg“, auch „Wanderausstellung“ genannt, gibt es bereits seit über zehn Jahren, und wird jährlich rund hundert Mal in den Städten und Dörfern Deutschlands gezeigt. Die Idee dazu hatten ursprünglich einige Russlanddeutsche, die der einheimischen Bevölkerung auf diese Weise ihre Geschichte zugängig machen wollten. Dadurch werden Einblicke in das Leben deutscher Siedlungen verschafft, und der Leidensweg der Russlanddeutschen dargestellt. Außerdem gibt es Informationen über den Zustrom der Spätaussiedler in den letzten 20 Jahren, sowie über Integrationsprobleme in die heutige Gesellschaft.

Die Ausstellung kann bis zum 08. November 2009 (10.00 bis 18.00 Uhr) im Rathaus der Stadt Augsburg besichtigt werden.

Eveline Lämmle
Presse
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